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			<title>SGC Blog - miles - Miles and More</title>
			<link>http://www.s-g-c.com/miles/index.cfm</link>
			<description>The Blog of Suter Global Communication.</description>
			<language>de-ch</language>
			<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 03:23:28 --0200</pubDate>
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				<title>Miles &amp; Less</title>
				<link>http://www.s-g-c.com/miles/index.cfm/2006/3/7/Miles</link>
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				Herzlichen Dank f&#xfc;r Ihr Interesse. 

Der Ausl&#xf6;ser f&#xfc;r diese Initiative war relativ simpel. Meine Gesch&#xe4;fte zwingen mich zu regelm&#xe4;ssigen Fl&#xfc;gen nach Johannesburg, Miami und Fernost. Bereits Anfang M&#xe4;rz ist es unm&#xf6;glich, diese Destinationen unter Nutzung aufkumulierter Meilen  f&#xfc;r Oktober zu buchen. Ein anderes meiner Ziele ist Madrid. Ein Upgrading schlug zu Swissair-Zeiten mit 20&apos;000 Meilen zu Buche. Die Statthalter der Lufthansa in der Schweiz verrechnen 30&apos;000 Meilen. In der billigsten Eco-Variante muss man 120 Mal Z&#xfc;rich-Frankfurt fliegen, um zu einem Freiflug zu kommen. 

Der SWISS-Sprecher Jean-Claude Donzel behauptet (Saldo, 21.2.07), im Langstreckenbereich und besonders in h&#xf6;herwertigen Buchungsklassen sei Miles&amp;More dem Travelclub seligen Angedenkens &#xfc;berlegen. Da muss man ihn korrigieren. Wenn irgendetwas allenfalls besser ist, dann hat es theoretischen Wert. Was interessiert, sind praktische Leistungen. Ich fliege eben nicht theoretisch an meine Meetings in Johannesburg, Miami und Singapur. Meine Kunden erwarten meine physische Pr&#xe4;senz. Es mag die SWISS-Verantwortlichen erstaunen aber nicht nur meine Kunden haben so aussergew&#xf6;hnliche W&#xfc;nsche. 

Ich bin daran, einen ansehnlichen Stapel an E-Mails zu lesen und zu analysieren. Eine erste Sicht zeigt, dass gerade im Langstreckenbereich und in den h&#xf6;heren Buchungsklassen eine Arroganz gegen&#xfc;ber Vielfliegern herrscht, die an ein Unternehmen erinnert, das ebenfalls das Schweizerkreuz im Leitwerk trug. Alle Vielflieger, die mir auf das NZZ-Inserat antworteten, k&#xe4;mpfen mit erheblichen Schwierigkeiten, ihre Meilenkonten sinnvoll abzubauen. 

Man muss SWISS immerhin zugute halten, dass sie dabei ist, ein neues Kundenbindungs-Konzept zu kreieren: Customer Relationship by Arrogance. 

Diese pionierhafte Innovation findet ihren subtilsten Ausdruck im Senatorstatus wir kriegen eine VIP-Telefonnummer... und die VIP-Serviceleistung besteht darin, dass uns immer am Rande der Verzweiflung stehende Callcenter-Mitarbeiter mit Miles&amp;More verbinden. Nicht direkt selbstverst&#xe4;ndlich. Wir fliessen in die Warteschlange ein. So lernen Senatoren Demut. SWISS hat eben auch eine p&#xe4;dagogische Mission, sie lehrt Demut (den Kunden, nicht dem Management). Arrogant ist es, wenn mir vorgeschlagen wird, dass ich ein Eco-Billet f&#xfc;r den Elf-Stunden-Flug nach Miami mit dem Wunsch zu einem Upgrading l&#xf6;sen solle. Um Mitternacht vor dem Flug zeigt sich dann, ob das m&#xf6;glich ist. Ziemlich sicher ist es nicht m&#xf6;glich. Ein Elf-Stunden-Gesch&#xe4;ftsflug in der Eco? Tja.

Ich freue mich &#xfc;ber Ihren Beitrag
				
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				<category>Miles and More</category>				
				
				<pubDate>Tue, 07 Mar 2006 16:57:00 --0200</pubDate>
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